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Überzeugungsarbeit: Lobby für die Straße

Am 31. Mai sprachen die "Trier bewegt"-Mitarbeiter Tobias Berg und Michael-Ron Stallwood mit Malu Dreyer, der rheinland-pfälzischen Ministerin für Soziales. Sie stellten die Kampagne "EinTritt" offiziell vor und schilderten die Situation der Obdachlosigkeit aus Sicht von "Trier bewegt". Erfreut über die bisher erzielten Erfolge lud Ministerin Dreyer den Projektleiter Stallwood ins Ministerium nach Mainz ein.
In der Abteilung für Soziale Sicherheit und Armutsbekämpfung möchte Stallwood am 17. August mit dem zuständigen Stab des Ministeriums die Problembewältigung der Resozialisierung  / Rehabilitierung von obdachlosen Menschen besprechen.

Gerade in Zeiten, in denen wegen horrenden Staatsverschuldungen ein schmerzhafter Sozialabbau stattfindet, dürfen die Fundamente der Demokratie nicht vergessen werden und eines davon sind die Menschenrechte.
"Ein menschgemachtes System soll sich am Menschen orientieren und sich den menschlichen Bedürfnissen anpassen," erklärt Stallwood das geforderte Prinzip von "Trier bewegt". Hierbei ist für "Trier bewegt" wichtig unter anderem die Rolle der Bürokratie zu diskutieren. "Wenn eine überfrachtete Bürokratie statt zu helfen die Hilfesuchenden behindert, kann das nicht im Sinne unserer Gesellschaft sein", so Stallwood. 

Trotz der genannten Streitpunkte möchte das EinTritt-Team von "Trier bewegt" hier nochmal betonen: "Obdachlosigkeit ist für uns keine Frage der Schuld, es ist eine Frage der Menschenwürde und der Machbarkeit dieses Problem zu bewältigen."